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Einen Trainingsplan erstellen - 5 Dinge, auf die Du dabei achten solltest

Möchte man mit seinem Pferd auf ein Ziel hin arbeiten, so kommt man um einen Trainingsplan nicht herum. Unabhängig davon, in welcher Disziplin man sich bewegt, sollten neue Lektionen immer mit einem gut durchdachten Plan angegangen werden.

Springreiterin auf Schimmel
Bild: Unsplash (Beispielbild)

Tipp 1 - Zieldefinition & Meilensteine

Dass das Ziel erst einmal definiert werden muss ist eigentlich selbstverständlich - jedoch sollte das Ziel so präzise wie möglich festgelegt werden. Das heißt, dass es zeitlich begrenzt sein sollte, statt "irgendwann" also ein ganz konkretes Enddatum, beispielsweise ein Turnier oder ein beliebiges Datum. Außerdem solltest Du Dir genau überlegen, was Du erreichen möchtest. Statt "Ich möchte höher springen" solltest Du also ganz klar formulieren, wie viel höher Du springen möchtest, ob es ein ganzer Parcours sein soll oder beispielsweise der Aussprung einer Reihe. Auf dem Weg zum Fernziel solltest Du Dich mit Zwischenetappen motivieren, sprich immer wieder eine Überprüfung Deines Fortschritts durchführen.


Tipp 2 - Finde Deine Motivation


Versuch herauszufinden, was Dich motiviert. Eigentlich reicht natürlich das Erreichen Deines Trainingsziel als Motivation aus, sonst hättest Du es Dir schließlich nicht gesteckt. Jedoch kann der Weg manchmal hart und vielleicht auch demotivierend sein. Der Erfolg wird Dir nicht geschenkt, aber wenn Du dran bleibst, wirst Du belohnt. Umso wichtiger, Dir zwischendurch eine kleine Belohnung zu genehmigen, um dran zu bleiben. Vielleicht ein neues Paar Reithandschuhe für den ersten, größeren Meilenstein?

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Tipp 3 - Sei realistisch


Höher, schneller, weiter - in kurzer Zeit von null auf hundert. Wir träumen fast alle davon, uns auf verschiedenen Gebieten (fast) bis zur Perfektion zu verbessern. Dabei musst Du, um Frustration zu vermeiden, ganz realistisch Dein Pferd und auch Dich beurteilen. Fragen, die Du Dir dabei stellen solltest, sind folgende:

  • Können mein Pferd und ich das alleine erreichen oder brauchen wir Unterstützung?

  • Wenn ich Unterstützung brauche, wie oft kann ich diese Erhalten und was bedeutet das für mein gesetztes Zeitziel?

  • Wie oft kann ich gezielt trainieren, vor allem in Bezug auf die wichtigen Ruhephasen?

  • Wie ist der Trainingsstand meines Pferdes?

  • Wie ist mein Trainingsstand?

  • Muss ich neben dem Training mit meinem Pferd noch mehr Zeit einplanen, um mein Ziel in die Tat umzusetzen (beispielsweise eigenes Fitness-Level steigern, Weiterbildung auf dem Gebiet, ...)?

  • Kann mein Pferd das Geforderte überhaupt erreichen?

  • Kann ich das Geforderte erreichen und leisten?

Je realistischer Du die Ausgangssituation einschätzt, desto einfacher wird Dir das Aufstellen und Einhalten des Trainingsplans fallen.

Tipp 4 - Ruhephasen einplanen


Möchtest Du ein Trainingsziel erreichen, ist der erste Gedanke, dass dieser nur durch viel fleißige Arbeit zu erreichen ist. Das ist natürlich richtig - allerdings nur zum Teil. Denn sowohl die Muskeln, als auch der Kopf benötigen immer wieder zwischendurch Ruhephasen, um die Reize zu verarbeiten. Plane deswegen ausreichend Ausgleich und Ruhephasen ein, in denen Du und Dein Pferd neue Energie tanken könnt.


Tipp 5 - Flexibel bleiben


Pläne sind eine wunderbare Sache, doch manchmal kommt es anders, als man es sich wünscht. An manchen Tagen ist vielleicht auch mal der Wurm drin und nichts will so richtig gelingen. An solchen Tagen sollte man von seinem Plan einfach abweichen. Es ist dann nur ein Tag, der in Relation zum "Großen, Ganzen" keinerlei Bedeutung hat und nicht die Arbeit bis dahin komplett zunichte gemacht hat. Natürlich kann so ein Tag die Stimmung trügen, doch es wird ein besserer Tag folgen.


Solltest Du jedoch merken, dass Du euch in Bezug auf den Trainingsplan über- oder unterschätzt hast, dann überarbeite ihn, stecke Dir niedrigere oder höhere Ziele und passe das Endziel an. So bleibt die Motivation und der Spaß auf beiden Seiten erhalten.