Die Unterbringung der Pferde beim CHIO Aachen

Werbung - Zusammenarbeit mit dem CHIO Aachen


Während eines internationalen Turniers wie dem CHIO Aachen verbringen die Pferde ein paar Tage auf dem Turniergelände. Für die Pferde ist jedoch auch abseits der Heimatanlage bestens gesorgt.

Horse Braids
Foto: Franziska Sack

Zum Schutz der Pferde und vor allem auch zur Gewährleistung von gesundheitlichen Standards gibt es auf internationalen Turnieren abgesperrte Pferdebereiche. Diese grenzen an den Turnierbereich, sodass die Pferde einen gewissen Bereich für die Dauer des Turniers nicht verlassen. Je nach Strenge der Turnierveranstalter dürfen in den Stallbereich nur akkreditierte Personen, Gäste sind zur Sicherheit der Pferde nicht immer erlaubt. Im Stallbereich sind die Boxen der Pferde und die gesamte Ausrüstung, sowie Futter und Einstreu.


Oftmals sind die Pferde in Stallzelten untergebracht, da nicht jedes Turniergelände über die Möglichkeiten verfügt, das ganze Jahr über fest installierte Boxen bereit zu stellen. Der CHIO Aachen ist dort jedoch anders aufgestellt und bietet feste Boxen, in denen die Pferde während der Turniertage stehen können. Nur die Pferde der nationalen Tour sind in Zeltboxen untergebracht, da sie anderen gesundheitlichen Regulären unterliegen, als die der internationalen Tour.


Versorgung der Pferde durch Turnierveranstalter gewährleistet


Neben den Stallungen befinden sich im Stallbereich noch diverse andere Bereiche, um den Pferden einen sicheren Aufenthalt zu gewährleisten. Neben Waschbereichen gibt es Tierärzte, Schmiede und ausreichend Platz, um mit den Pferden abseits der Prüfungen spazieren zu gehen oder sie grasen zu lassen.


Oftmals haben die Reiter mehr als ein Pferd dabei, sodass vor allem für die professionellen Reiter die Unterstützung durch mindestens einen Pfleger unerlässlich ist. Zwischen Reitern und Pflegern herrscht Arbeitsteilung, denn das Kerngeschäft der Reiter ist der Sport, während die Pfleger sich um die Pferde abseits des Sattels kümmern. Gerade die professionellen Reiter reiten am Tag mehrere Prüfungen, was sowohl körperlich, als auch mental eine große Herausforderung ist. Umso wichtiger, dass die Pfleger den Reitern zwischendurch die Möglichkeit geben, sich zu sammeln und zur Ruhe zu kommen, um sich auf die nächste Prüfung vorzubereiten.


Der Tagesablauf der Pferde


Der Tag eines Pferdes richtet sich nach den Turnierstarts, welche an den Tagen geplant sind. Meist laufen die Pferde in einer Tour, die Prüfungen einer Tour sind jedoch nicht grundsätzlich an mehreren aufeinanderfolgenden Tagen - hin und wieder haben die Pferde einen Tag frei zwischen ihren Prüfungen. Vor allem, wenn mehrere Touren an einem Wochenende stattfinden, ist es logistisch für die Veranstalter gar nicht anders möglich.


Im Rahmen des CHIO Aachens gibt es beispielsweise so viele verschiedene Springprüfungen und Möglichkeiten, dass die ersten Prüfungen des Turniers bereits am Dienstag stattfinden und die letzte Springprüfung am Sonntag ist. Dadurch gibt es insgesamt sechs Turniertage für die Springreiter, an denen sie starten können. Selbstverständlich gehen die Pferde pro Tag maximal eine Prüfung und keines der Pferde startet an allen sechs Turniertagen.


Abseits der Prüfungen gehen die Pferde so oft es geht aus ihren Boxen raus: sie dürfen grasen, werden geführt, longiert, geputzt, erhalten Wellness-Behandlungen oder trainieren mit ihren Reitern. Vor allem in Aachen nutzen die Pfleger den großen Abreiteplatz, um am Rand grasen zu gehen. Gerade in den frühen Morgenstunden, wenn das Gelände des CHIO Aachens schläft, die Aussteller noch nicht da sind und noch keine Zuschauer über das Gelände flanieren, ist die Stimmung eine ganz besondere: man sieht die absoluten Spitzensportler, wie sie friedlich und entspannt den Tag starten.