Der Rolex Grand Slam Of Show Jumping - Highlight im Rahmen des CHIO Aachens

Anzeige: Zusammenarbeit mit dem CHIO Aachen


Der Rolex Grand Slam of Show Jumping lautete damals eine neue Ära im internationalen Spitzenspringsport ein. Die Weltelite des Springsports jagt seitdem die wohl am schwierigsten zu erreichende Trophäe des gesamten Reitsports. Aufgeteilt ist das Turnier in vier Majors, die auf vier internationale Standorte aufgeteilt sind: Aachen, Genf, ‘s- Hertogenbosch und Spruce Meadows.

Hinter dem Rolex Grand Slam of Show Jumping steckt die Idee, prestigeträchtige Reitturniere miteinander durch eine Prüfungsreihe zu verbinden. Neben den überdurchschnittlichen Rahmenbedingungen für Pferd und Reiter punkten die Major-Standorte mit Preisgeldern, die weit über dem Durchschnitt liegen. Allein die vier Rolex Grand Prix sind mit insgesamt fünf Millionen Euro dotiert, zusätzlich motiviert ein attraktives Bonussystem die Reiterinnen und Reiter, ganz vorne mit dabei zu sein.

Natürlich sind es nicht allein die Preisgelder, die den Erfolg dieser Turnierserie ausmachen. Zusätzlich hat der Rolex Grand Slam of Show Jumping nämlich noch eine exorbitant hohe Medienpräsenz, die Turner-Infrastruktur sucht seinesgleichen, hinzu kommt noch, dass es sich mittlerweile um eine Traditionsveranstaltung handelt und auf hohen Zuschauerzuspruch zurückgreifen kann. Die Kirsche auf der Torte ist die Nachwuchsförderung, denn zu jedem der vier Standorte werden je zwei Junge Reiter eingeladen, damit sie auf den hochkarätigen Turnierplätzen Erfahrungen auf höchstem Niveau sammeln können.


Das raffinierte System hinter der Turnierserie liest sich im ersten Moment recht simpel: Werden drei Turniere hintereinander gewonnen, erhält der Sieger zusätzlich zum Preisgeld eine Million Euro. Wir noch ein viertes Major in Folge gewonnen, erhält eine weitere Million Euro als Bonus. Werden zwei von vier Turnieren gewonnen, erhält der Sieger ebenfalls einen Bonus: werden die Majors hintereinander gewonnen, winkt ein Bonus in Höhe von 500.000 Euro, werden zwei Majors innerhalb einer Serie gewonnen, jedoch nicht nacheinander, winken 250.000 Euro Bonus. Hierbei gibt es keinen Endpunkt, denn die Major-Serie ist komplett vom Kalenderjahr gelöst. Damit hat Rolex eine endlose Geschichte geschaffen. So simpel das System klingt, so kompliziert ist es allerdings auch, in dieser Serie siegreich zu sein, denn die Prüfungen werden auf höchstem Niveau ausgetragen.


Erst ein Sieger beim Rolex Grand Slam


Bislang konnte erst ein Reiter Sieger des Rolex Grand Slams werden: Scott Brash. Er sicherte sich drei Major-Siege (2014 und 2015). Aktuell sind die Titelanwärter Max Kühner, Steve Guerdat und Martin Fuchs. Auch Scott Brash probiert es in diesem jähr wieder!


Neben der traditionsreichen Serie, hat auch die Rolex Grand Slam-Trophäe viel Historie, denn sie wurde vom Londoner Juwelier Garrard geschaffen, welcher der Hofjuwelier des Britischen Königshauses ist. Der Pokal ist 45 Zentimeter hoch und wiegt knapp zwei Kilogramm.